Argentinien – Buenos Aires
Buenos Aires – „Die Stadt der guten Winde“ und heißen Luft
Der wohl für mich persönlich überraschendste und am spontansten geplante Stopp meiner Reise ist direkt mein zweites Land: Argentinien! So empfängt mich der Grund für meinen – leider viel zu kurzen – Abstecher in dieses wunderschöne Land direkt am Flughafen von Buenos Aires: Amalia.
Die ersten beiden Tage und vor allem Abende verbringen wir bei bestem Wetter (zum Glück sorgt der Pool im Garten für genügend Abkühlung) und fabelhaftem Essen mit dem Kennenlernen von ihrer Familie, ihren Freuden und ihrem Heimatviertel Hurlingham. Direkt vom ersten Moment an, fühle ich mich herzlichst willkommen und super wohl.



Ausnahmsweise muss ich bereits hier und zusätzlich noch in meinem Beitrag zum Essen und Trinken meine drei Lieblinge der Argentinischen Küche als Highlights meines Aufenthalts hervorheben (Bilder im anderen Beitrag):
- Asado – das argentinische Barbecue (große Stücke Fleisch ohne Marinade nur mit Salz; super gesellig)
- Dulche de Leche (süße, karamellfarbige Masse, die man einfach immer – am liebsten als Brotaufstrich – genießen kann)
- Empanadas (anders als in Kolumbien gebackene unterschiedlich gefüllte Teigtaschen)
Den dritten Tag nutzen wir für einen Ausflug nach Buenos Aires City. Die Stadt selbst ist gigantisch groß (etwa 3 Millionen Einwohner; im Großraum etwa 13 Millionen Einwohner damit gut 30% aller Einwohner Argentiniens) und es ist sehr heiß. Neben den vielen Baustellen in der Stadt fallen mir die vielen Gebäude auf, die einen französischen Touch haben. Auch bekommen wir bei der Frage nach dem besten Weg zum Stadion von Boca Juniors eine Idee von der leider nicht so hohen Sicherheit in Teilen der Stadt.






Bereits am nächsten Morgen brechen wir gemeinsam früh auf, um unseren Flug nach Patagonien (genauer Bariloche) zu nehmen und verabschieden uns erst einmal wieder von ihrer Familie.

Fazit
Mein kurzer Stopp in Buenos Aires zum Kennenlernen von Amlias Heimat, Familien und Freunden war für mich persönlich natürlich ein großes Highlight.
Die Stadt selbst hat bei mir allerdings keinen sonderlich nachhaltigen Eindruck hinterlassen (was sich mit Amalias Meinung über Buenos Aires interessanterweise deckt), wobei man fairerweise natürlich sagen muss, dass wir nur sehr wenig Zeit in Buenos Aires City verbracht haben und lange nicht alles sehen konnten, was die Stadt zu bieten hat.
Tipps
- Wenn man die Chance hat, dies gilt selbstverständlich für ganz Argentinien, ist es ein absolutes Highlight, ein richtiges Asado miterleben zu dürfen!
Anreise
Meine Anreise von Kolumbien nach Buenos Aires erfolgte per Direktflug mit LATAM Airlines. Vom Flughafen nahmen wir ein Remise (ähnlich zu Uber und damit kein offizielles Taxi da günstiger) zum Haus von Amalias Familie.
Unterkunft
Zu meinem Glück durfte ich im gemütlichem Hause der Familie Forte im Stadtteil Hurlingham nächtigen und beste Verpflegung sowie einen Pool im Garten genießen.
Aufenthalt: 16.02.2018 – 18.02.2018
Genaus wie du geschrieben hast, sind wir die Argentinier – So lange es Fleisch und einen Grill gibt, gibt es auch „eine Party“…Das Gute daran ist, dass es IMMER Fleisch und einen Grill gibt! 😉
Es hat mich sehr gefreut, dass ich mit dir ein bisschen von der argentinischen Kultur mitteilen konnte. Jetzt weißt du schon, warum ich…
…am 18:00 Uhr nicht „Guten Abend“ sagen kann. Das ist (ersts) für uns wie eure „Kaffee & Kuchen“ Uhr.
…kein Fleisch hier im Restaurant bestelle 😛
…zwei/drei Mal alles danach Frage. Nicht nur wegen der Sprachbarriere, sondern auch, weil ich daran gewöhnen bin, dass wenn man nicht zumindest 4 Mal darüber fragt, bekommt man vielleicht nicht alle die Info.
…ich mich so sehr auf die deutsche Püntlichkeit freue.
…den (richtigen) Sommer vermisse.
…und so viel umarme und es kommisch finde, mit der Hand zu begrüßen 😛
Meine Familie und Freunde haben sich mega gefreut, auf dich kennenzulernen und du hast einen sehr guten Eindruck von den Deutschen gelassen! 😉
Besos desde Alemania!!! 🙂 🙂