Kolumbien – Bogotá

Nach gut einem Jahr Wartezeit ist es endlich soweit, meine Reise beginnt. Mit gemischten Gefühlen besteige ich um 7:45 Uhr den ersten Flieger meiner Reise mit Ziel Kolumbien – Bogotá. Inklusive 4 Stunden Verspätung in Madrid (wegen Schneefalls – wann zum Geier schneit es mal in Madrid) erreiche ich Bogotá entsprechend erst spät in der Nacht (wobei der Taxifahrer (35.000 COP) so schnell durch die Stadt rast, dass ich das Gefühl habe, er möchte die Zeit zurückdrehen).

Bogotá

Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und liegt mit seinen geschätzten über 8 Millionen Einwohnern auf einer Höhe von 2.640 Metern.

Aufgrund meiner verspäteten Anreise bleibt mir nur ein Tag um die Stadt zu erkunden (ehrlicherweise bietet die Stadt meines Erachtens auch nicht so viel mehr, dass es sich lohnt, viel länger zu bleiben; ggf. 2 Tage). Das Wetter ist für den Einstieg angenehm: trocken, leicht bewölkt und über 20 Grad.

Ich entscheide mich dazu eine Free (wie immer auf Trinkgeldbasis) Walking Tour mitzumachen. Die Tour ist eine Mischung aus Stadtführung mit Informationen zur Geschichte der Stadt und des Landes und ein paar Stopps um kolumbianische Spezialitäten zu probieren. So habe ich die Chance die Früchtevielfalt des Landes kennenzulernen, Koka-Tee zu trinken, ganz klassisch Koka-Blätter zu kauen (ich habe keine berauschende Wirkung verspürt; ggf. habe ich zu wenige Blätter gekauft oder etwas falsch gemacht) und kolumbianischen Kaffee zu probieren (ja, ihr lest richtig, ich als absoluter Nicht-Kaffee-Trinker habe trotzdem den Kaffee probiert).

Calle in Bogotá mit Street-Art und kleinen Lokalen
Kirche auf dem Plaza Bolivar
Kirche mit maurischen Einflüssen

Nach einer leckeren Mittagspause mit Ajiaco (der lokalen Spezialität – mehr dazu in meinem Beitrag zum Essen & Trinken in Kolumbien) erkundige ich ein paar der zentral gelegenen Museen: das Museo de la Independencia (3.000 COP; leicher kaum Englische Übersetzungen und ziemlich überschaubar), Museo Militar de Colombia (gratis; ebenfalls kaum Englische Übersetzungen und ebenfalls ziemlich überschaubar) und das Museo del Oro (4.000 COP; mit Englischen Übersetzungen und deutlich interessanter).

Wertvollstes Ausstellungsstück im Museo del Oro

Im Anschluss mache ich mich auf den Weg zum Aussichtspunkt auf dem Stadt-Berg „Monserrate“ (10.000 COP pro Strecke; man kann auch hoch- bzw. runterlaufen allerdings nur vormittags). Die Aussicht ist trotz der vielen Wolken cool; leider habe ich aufgrund der Wolken aber nicht so viel Glück mit dem Sonnenuntergang.

Bogotá – Monserrate

 

Fazit

Bogotá ist für die meisten Kolumbienreisenden aufgrund des internationalen Flughafens der natürliche Einstiegspunkt und dazu meines Erachtens auch gut geeignet (nicht zu warm, kein rießen Kulturschock und man kann viel über die Geschichte des Landes erfahren). Dennoch würde ich maximal zwei Tage Zeit einplanen.

 

Tipps

  • Ajiaco in der „La Puerta Falsa“ essen: traditionsreiches Lokal, sehr lecker aber nicht ganz billig (29.000 COP)
  • Fahrt auf den Moserrate mit dem Sonnenuntergang abpassen
  • (selber nicht gemacht) Halbtages-Ausflug zur Salzkathedrale „Zipaquira“

 

Anreise

Wie wohl die meisten Kolumbienreisenden erreiche ich Kolumbien mit einem Flug zum internationalen Flughafen in Bogotá. Neben der Möglichkeit mit dem Taxi dorthin bzw. von dort weg zu fahren (35.000 COP), besteht auch die Möglichkeit einer Anreise per Bus.

 

 

Unterkunft

Meine Unterkunft für zwei Nächte (70.000 COP) in Bogotá ist das „Botanico Hostel“ im schönen Stadtteil „La Candelaria“. Das Hostel ist sauber, gemütlich, hat einen schöne Dachterasse mit nettem Ausblick und serviert leckeres Frühstück (es gab selbstgemachte Arepas).

 

 

Aufenthalt: 05.02.2018 – 07.02.2018

Written by 

6 thoughts on “Kolumbien – Bogotá”

  1. Schön das du gut angekommen bist, habe Amalia heute eine gute Heimreise gewünscht und euch eine schöne Zeit vorausgesagt

    1. Hallo Ulrike,
      du selber nichts. Habe noch leichte technische Startschwierigkeiten. Hoffe, Sie schnell zu lösen.
      VG Henning

      1. Hallo Huppi, jetzt klappt es super. Ich war ja für 3 Wochen in Reha und bin gerade mal dabei, deine Bilder zu schauen. Demnächst lese ich dann auch mal die Blogs. Ganz viel Spaß weiterhin und weiter so schöne Bilder.
        lg
        Ulrike

  2. Hallo Huppi,
    wir sind begeistert von Deiner Seite und hoffen auf viele interessante Beiträge, und natürlich Bilder.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.