Nicaragua – San Juan del Sur (SJDS)

San Juan del Sur

Wow – was ein Kulturschock!
Nach zwar sehr actionreichen Tagen aber überschaubarem Touritrubel drum herum in Costa Rica erreichen wir den angeblich beschaulichen Küstenort San Juan del Sur an der südlichen Pazifikküste Nicaraguas und sind geplättet vom Trubel in der Stadt. Denn wenn es wohl eine Zeit im Jahr gibt, in der die Stadt alles andere als beschaulich daherkommt, ist es wohl die Semana Santa rund um Ostern.
So ist die Stadt voll von vor allem einheimischen Kurzurlaubern, die die heilige Woche gerne am Strand verbringen wollen, sowie entsprechend vielen Straßenverkäufern und Sonderaufbauten für die Urlauber.
Nach einem kurzen Spaziergang durch den Trubel, einen asiatischen(!) Snack und etwas Abkühlung in dem Pool unseres Hostels machen wir uns auf, die zweitgrößte Christusstatue der Welt (offensichtlich nach der in Rio de Janeiro) zu besteigen. Der Aufstieg ist teilweise ordentlich steil aber sehr lohnenswert. So bietet sich von oben ein toller Ausblick auf den Trubel in der Stadt, die umliegenden Buchten und den Sonnenuntergang.

Von oben sieht die Stadt so friedlich aus
Das ist nicht die Christusstatue sondern „nur“ Lüdi
Auf den ersten Blick fanden wir die Handstellung etwas seltsam

Nach der Wanderung stärken wir uns mit mexikanischem Essen und ein paar Bierchen bevor wir auf eine Neon-Party in ein benachbartes Hostel weiterziehen… denn schließlich heißt es: in meinen Geburtstag reinfeiern! So amüsieren wir uns bestens auf der Party und lernen einige lustige Gestalten kennen.

Auf geht‘s, ab geht‘s

Den nächsten Tag, also meinen Geburtstag, beginnen wir mit einem ausgiebigen Frühstück, gutem Fußball (Bayern vs. Dortmund schließlich ist Lüdi Dortmund-Fan) und fahren anschließend mit einem der vielen Shuttle zu einem der umliegenden Strände – dem Playa Maderas. Der Strand ist vor allem unter Surfern bekannt und beliebt und verfügt über ein paar Lokale direkt am Meer.

Hübsch, aber felsig und mit Sandpanaden-Garantie

Abends lade ich Lüdi auf eine leckere Pizza ein und wir feiern noch ein bisschen in unserem Hostel aus meinem Geburtstag raus.

Am nächsten Morgen entziehen wir uns dann auch schon wieder dem Touritrubel und fahren zur Vulkaninsel Ometepe weiter.

 

Fazit

Für meine kleine Geburtstagsparty fernab der Heimat war SJDS sicherlich eine gute Wahl. Zudem sind wir davon überzeugt, dass SJDS eine Stadt mit zwei Gesichtern ist und sich deutlich in der Semana Santa von dem Rest des Jahres unterscheidet (allerdings sollte man den wöchentlichen Stadtteilen Pub Crawl am Sunday Funday nicht vergessen). Dennoch würde ich SJDS nicht zwingend erneut für einen Stopp einplanen.

 

Tipps

  • Der Chinesische Imbiss in der Nähe unseres Hostels ist absolut für einen guten, reichhaltigen und günstigen asiatischen Snack zu empfehlen.
  • Wenn ihr es nicht auf Party anlegt, meidet die Stadt zur Semana Santa.
  • Nicht-Surfer sollten definitiv die anderen Strände als den Playa Maderas in der Nähe von SJDS per Shuttle ansteuern.

 

Anreise

Da an den Vorfeiertagen in Costa Rica keinerlei öffentlichen Busse verkehren, reisen wir per Shuttle von La Fortuna nach San Juan del Sur ($65). Der Grenzübergang ($7 Ausreise; $12 Einreise; $1 Countergebühr) verläuft ohne große Probleme und Wartezeiten.

 

Unterkunft

Unsere erste Nacht in SJDS verbringen wir im Hostel Moke Huhu. Das 8er-Dorm ist geräumig und das Hostel verfügt zudem über einen kleinen erfrischenden Pool.
Die zweite Nacht in der Stadt (fast alles ist ausgebucht) verbringen wir im Saltwater Hostel, welches vor allem durch seine super Aussicht auf die Bucht besticht.

 

 

Aufenthalt: 30.03.2018 – 31.03.2018

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